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#ausnahmslos: Nein zu Gewalt, Nein zu Sexismus, Nein zu Rassismus!

 

Yildirim/Wurm/Celik: „Übergriffe von Männern dürfen nicht Freiheit von Frauen beschränken.“

 

 

 

 

Die Angriffe auf Frauen in Köln und in anderen Städten haben wieder eine Diskussion über sexuelle Gewalt, sexuelle Belästigung und Frauenrechte im Allgemeinen losgetreten.

 

Es hat nicht lange gedauert, bis Frauen von Seiten der Politik und der Polizei gut gemeinte Ratschläge erteilt wurden. Frauen sollen doch eine Armlänge Abstand zu Fremden einhalten, nachts nicht alleine aus dem Haus gehen und sich nicht aufreizend kleiden.

 

„Wir lehnen strikt ab, dass Frauen auf diese Art und Weise für die Übergriffe von Männern bestraft und in ihrer Freiheit eingeschränkt werden sollen. Hinzu kommt, dass Frauen damit eine Mitverantwortung angelastet wird, wenn sie belästigt oder gar vergewaltigt werden. Es darf keine Opfer-Täter-Umkehr stattfinden!“, stellten Selma Yildirim (Landesfrauenvorsitzende der SPÖ), NRin Gisela Wurm (Frauensprecherin der SPÖ im Parlament) und Eda Celik (Landesvorsitzende der Sozialistischen Jugend) heute klar.

 

Sexuelle Gewalt ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein Verbrechen! Wer auch immer es begeht, muss zur Verantwortung gezogen werden. „Bei der Debatte um sexuelle Belästigung geht es auch um die Ausübung von Macht, um Grenzüberschreitung und Selbstbestätigung auf Kosten von Frauen“, erklärt Yildirim.

 

Auf Initiative der SPÖ-Frauen wurde im Vorjahr eine Strafrechtsreform beschlossen, die seit dem 1.1.2016 in Kraft ist. Das Begrapschen von Frauen ist seither strafbar. Bei Vergewaltigungen genügt nun ein Nein.

 

Gisela Wurm hat sich im Parlament für die Reform eingesetzt: „Sie durchzusetzen war ein harter Kampf. Es gab zahlreiche Bemühungen den ‚Pograpsch-Paragraphen zu verhindern. Da wurde Gewalt verharmlost und sexuelle Belästigung ins Lächerliche gezogen“, erinnert sich Wurm. „Mit dieser Reform bleibt Österreich seiner Vorreiterrolle im Bereich Gewaltschutz treu. In Deutschland und vielen anderen Ländern gibt es solche Gesetze nicht.“

 

„Wir setzen uns für eine offene Gesellschaft ein, in der Frauen vollkommen gleichberechtigt sind und mit Respekt behandelt werden. Das ist aktuell leider noch nicht der Fall: Noch immer nehmen sich manche Männer Dinge heraus, die völlig inakzeptabel sind und haben dabei offensichtlich kein Unrechtsbewusstsein“, schildert Celik.

 

Jede dritte Frau in Österreich hat bereits sexuelle Belästigung erlebt. Wir wollen, dass sich das ändert und werden niemals schweigen, wenn es um sexuelle Gewalt geht! Gewalt an Frauen darf kein Tabuthema sein. Frauen, die sexuell belästigt werden, müssen ernst genommen und unterstützt werden.

 

 

 

Die Hauptpunkte der Strafrechtsreform

 

Jede intensive und entwürdigende sexuelle Belästigung ist strafbar.

 

Ein "Nein" muss genügen: Wenn ein Täter eine sexuelle Handlung zwar ohne Drohung oder Gewalt setzt, aber trotzdem gegen den erkennbaren Willen des Opfers, ist das strafbar.

 

Die Opferrechte bei der Diversion wurden gestärkt.

 

Ein Erschwernisgrund "Gewalt in der Familie" wurde eingeführt. Die Strafen für qualifizierte Körperverletzungen wurden erhöht.

 

"Verschleppt werden" ins Ausland zum Zweck der Zwangsverheiratung wird bestraft

 

Cybermobbing wurde als Tatbestand eingeführt

 

 

 

Hilfe bietet unter anderem die kostenlose Frauenhelpline gegen Gewalt unter der Nummer 0800 222 555!

 

 

 

Bild: SPÖ/Hitthaler

 

Nein zu sexueller Gewalt, Nein zu Rassismus – darauf machten die SPÖ-Frauen heute mit einer Aktion in Innsbruck aufmerksam.

 

Im Bild: SPÖ-Innsbruck-Vorsitzender Helmuth Buchacher, Gerlinde Ritter, Daniela Meichtry, Anna Grafoner, Landesfrauenvorsitzende Selma Yildirim, Dita Teindl, Elisabeth Platter; vorne: NRin Frauensprecherin Gisela Wurm, SJ-Vorsitzende Eda Celik.

 

 

 




Gisela Wurm für Einsatz um Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaat geehrt





v.li.: Regierungsrat Anton Salesny, Nationalratsabgeordnete Gisela Wurm (S) und Nationalratspräsidentin Doris Bures (S)

Aufnahmedatum: 24.02.2015

© Parlamentsdirektion / BKA / Hans Hofer


Mayr / Yildirim: „SPÖ Tirol gratuliert von Herzen zu dieser Auszeichnung des Europarates“

 

Nationalratspräsidentin Doris Bures überreichte gestern Abend ein Dankesdekret des Europarates an Nationalrätin Gisela Wurm. Sie wurde damit für ihre Verdienste um Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und Demokratie geehrt.

Im Europarat ist Gisela Wurm Leiterin der österreichischen Delegation zur Parlamentarischen Versammlung. In den letzten Jahren war sie dort auch in verschiedensten Funktionen, unter anderem als Vorsitzende des Gleichbehandlungs- und Anti-Diskriminierungsausschusses und als Vizepräsidentin der parlamentarischen Versammlung, tätig.

Als Wahlbeobachterin ist sie dabei ebenso in Europa unterwegs wie im Kampf gegen Gewalt an Frauen. Die am 1. August des Vorjahres in Kraft getretene Istanbul-Convention war ihr ein Herzensanliegen. Ein Meilenstein, der europaweit neue Standards gegen Gewalt an Frauen setzt.

„Gisela Wurm ist eine Politikerin besonderen Formats, die sich durch ihren unbeugsamen Gerechtigkeitssinn auszeichnet. Sie füllt ihre Aufgabe mit Herzblut, Zielstrebigkeit und Kampfgeist aus. Zu dieser mehr als verdienten Auszeichnung gratulieren wir von Herzen und wünschen unserer Gisela weiterhin viel Kraft und Freude für ihre politische Arbeit“, so Tirols SPÖ-Chef Ingo Mayr und seine Stellvertreterin, Frauenvorsitzende Selma Yildirim.

 2015-02-25

 

 

 

Mit Frauenpower für Gleichberechtigung: SPÖ Frauen und Jugendorganisationen setzen mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen bis zum Internationalen Frauentag auf Bewusstseinsbildung.

 

V.l.:  Diana Dejakum (SJ), Miroslava Vrancic (JG), Anna Geser (AKS), Julia Rachbauer (AKS), Frauenvorsitzende NRin Gisela Wurm, GRin Angela Eberl, GRin Victoria Weber.

 

 


Lieber GLEICHberechtigt als später

Gemeinsam sind wir stärker: Frauenplattform in der SPÖ Tirol setzt zahlreiche Aktionen bis zum Internationalen Frauentag

 

„Von der Schülerin bis zur Pensionistin – je nach Lebensphase haben Frauen unterschiedliche Bedürfnisse. Das übergeordnete Ziel, für das wir uns einsetzen, schweißt dabei zusammen: Gleiche Rechte und gleiche Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben frei von Abhängigkeiten und Gewalt“, schildert Frauenvorsitzende NRin Gisela Wurm worum es bei der intensiven Zusammenarbeit der SPÖ Frauen und den Frauen der Sozialdemokratischen Jugendorganisationen geht.

„Bis zum Internationalen Frauentag werden wir mit Veranstaltungen, Aktionen und einem Fest die Frauen ganz besonders in den Mittelpunkt stellen“, freut sich Gisela Wurm, dass alle an einem Strang ziehen. Lieber GLEICHberechtigt als später lautet das Motto. Ungerechtigkeiten herrschen überall und gehören angesprochen, diskutiert und beseitigt. Das sind sich die Frauen einig.

Das beginnt schon in der Schule. „Die Art und Weise, in der Kinder und Jugendliche unterrichtet werden, prägt. Vorurteile wie ‚Jungs können Mathe, Mädchen Deutsch‘, müssen aufgebrochen werden. Genau deshalb machen wir auf die Notwendigkeit von gendersensibler Sprache und das Aufbrechen von typischen Rollenbildern aufmerksam. Schule ist noch lange nicht gleichberechtigt!“, gibt sich die Frauensprecherin der Aktion kritischer Schüler_innen Tirol, Anna Geser kämpferisch. „Dazu gehört auch vollständiger Sexualkundeunterricht, der nicht bestimmte Familienmuster produziert, sondern die Vielfalt der Gesellschaft widerspiegelt.“

Christina Kaiser, Frauensprecherin und Vorsitzende des Verbands sozialistischer Student_innen in Österreich – Sektion Innsbruck (VSStÖ), macht auf die Auswirkungen prekärer Beschäftigungsverhältnisse an Universitäten auf junge Frauen in der Wissensarbeit aufmerksam. Österreichweit liegt der Frauenanteil bei Habilitationen bei 27,4%, bei den tatsächlichen Professuren nur noch bei 15,8%. „Frauenförderung ist nicht gleich Frauenförderung“, kritisiert Christina Kaiser. „Deshalb fordern wir die Unterstützung von Studentinnen bei deren ersten wissenschaftlichen Ambitionen und deren fortlaufende Begleitung durch gezielte Projekte. Denn nur so können wir die Kluft zwischen den Geschlechtern in der Wissenschaft verkleinern und dazu beitragen, dass Frauen gleichbehandelt werden.“

Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen, das müssen immer noch vor allem die Frauen meistern. Reproduktionsarbeit, Haushalt, Alten- und Krankenpflege kommen oft zu einer ganztägigen Erwerbsarbeit dazu. Die Belastung ist groß. „Das Denken in veralteten Rollenbildern muss aufgebrochen und Ungleichheiten thematisiert werden. Wir brauchen konkrete Maßnahmen, damit Halbe-Halbe endlich Wirklichkeit wird. Z.B. hochwertige, kostenfreie Kinderbetreuungsplätze und ganztägliche Betreuung an Schulen“, so die Frauensprecherin der SJ-Tirol Diana Dejakum. Als mögliche Konzepte nennt Diana Dejakum die gemeinsame Organisation von Haushaltstätigkeiten in Mehrparteienhäusern, sogenannte „Häuser der Generationen“, von denen einfache Modelle bereits existieren, beispielsweise in Schwaz.

Miroslava Vrancic, Frauensprecherin der Jungen Generation in der SPÖ Tirol, unterstreicht diese Forderung: „Immer mehr Frauen wollen Vollzeit arbeiten und Karriere machen können! Wir müssen weg von dem Bild, dass es verwerflich ist, wenn frau zielstrebig ihren Weg geht!“ Statistisch betrachtet bleibt die Kindererziehung und –betreuung zum Großteil bei den Frauen hängen. So haben Frauen auch kaum eine Chance, Kind bzw. Kinder und Karriere unter einen Hut zu bringen. Sie müssen immer an einer Stelle kürzer treten. „Damit sie wenigstens mit einer fairen Entlohnung rechnen können hat Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek mit der Einkommenstransparenz und den Gehaltsangaben bei Stellenangeboten einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gesetzt“, stellt Miroslava Vrancic fest. „Frauen waren noch nie so gut ausgebildet wie in der heutigen Zeit, dennoch verdienen sie um 23,2 % weniger als Männer. Gegen diesen Missstand müssen wir immerzu kämpfen“, so Vrancic.

Die Gleichstellung von Frauen am Arbeitsmarkt ist eines der vorrangigen Ziele im Koalitionsabkommen. Einkommenstransparenz, versteckte Diskriminierung in Kollektivverträgen, die Erhöhung des Frauenanteiles in Spitzenpositionen oder die Förderung von Frauen in ‚atypischen‘ Berufen gehören beispielsweise dazu, schildert Gisela Wurm. „Frauen sind heute top ausgebildet und haben die Männer vielfach überholt. Trotzdem kommt der dramatische Einbruch immer noch, wenn es dann um die Gehälter gibt. Wir müssen endlich weg von den tradierten Rollenbildern. Bildung muss auch honoriert werden.“

Auftakt für die Veranstaltungen ist der 14. Februar. An diesem Tag wäre Johanna Dohnal, die große sozialdemokratische Frauenpolitikerin, 75 Jahre alt geworden. Auch wenn sich seither viel geändert hat, die Interessen der Frauen nachdrücklich und konsequent zu vertreten, das ist auch heute noch mehr als notwendig.

„Es ist Zeit, wieder in Erinnerung zu rufen, dass es in der Frauenpolitik nichts gibt, das man nicht verteidigen muss. Immer wieder müssen wir feststellen, dass es sonst nicht bei Erreichtem bleibt, sondern es sogar zu Rückschritten kommt“, stellt Gisela Wurm klar. „Es ist daher wichtig, dass wir Frauen zusammenstehen. Gemeinsam sind wir stärker!“

 

„Arbeit muss neu bewertet werden“

Ein wichtiges Anliegen für die Zukunft ist für mich die Neubewertung von Arbeit. Mir erschließt sich nicht, warum die Löhne im technischen Bereich höher sein sollten als zum Beispiel bei der unmittelbaren Arbeit am Menschen, in der Kinderbetreuung oder im Sozialbereich.

 

Der Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen ist noch immer das effektivste Mittel, damit Frauen auch die Möglichkeit haben, nach der Karenz schneller wieder in den Beruf einsteigen zu können und damit Väter und Mütter Beruf und Familie besser vereinbaren können.

Erfolgreich für Österreich

Die SPÖ hat sich in stürmischen Zeiten auf das Wichtigste
konzentriert: Arbeitsplätze, Stabilität und Fairness. Wir haben um
jeden Arbeitsplatz gekämpft. Unsere Schulen sind besser geworden.
Viele Eltern profitieren vom Ausbau der ganztägigen Betreuung
und dem Gratis-Kindergartenjahr. Es ist uns gelungen, eine
hervorragende medizinische Versorgung für alle sicherzustellen.
Wir haben die Pensionen geschützt. Mit Erfolg. Österreich steht
gut da und ist besser durch die Krise gekommen als andere.
Wesentlich besser als andere Länder.

Wir haben EU-weit die niedrigste Arbeitslosigkeit. Bei der
Jugendbeschäftigung sind wir top. Für die Aufräumarbeiten durch
die Krise haben wir nicht die Menschen, sondern die Verursacher
in die Pflicht genommen, nämlich Banken und Spekulanten.
Das ist das Ergebnis sozialdemokratischer Politik.

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