LAUT FÜR DIE LEISEN –

STARK FÜR DIE SCHWACHEN

 

SPÖ Frauen: Internationale Zusammenarbeit zum Schließen der Lohnschere

Das Thema "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" stand im Mittelpunkt eines Arbeitstreffens der SPÖ Frauen mit Elke Ferner, Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen der SPD am 25. Juni 2010. Frauenministerin und SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek, SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz und SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm berieten gemeinsam mit Elke Ferner über notwendige Maßnahmen für Lohngleichheit. Sowohl die Erfahrungen aus Deutschland als auch aus Österreich machen deutlich, dass mehr Transparenz bei den Löhnen ein Gebot der Stunde ist. Um die klaffende Einkommensschere zu schließen, ist internationale Zusammenarbeit besonders wichtig.

2010-07-02

"Gleichstellung von Frauen forcieren heißt Wirtschaftsleistung steigern."

Abgeordnete Gisela WURM  eröffnete die Debatte zur Aktuellen Stunde: Wirtschaft stelle sich als "Männersache" dar, Frauen hätten dabei wenig mitzureden. Die gegenwärtige Krise sei allerdings "von Männern gemacht", was Wurm pointiert damit illustrierte, dass die erste untergegangene US-Großbank "Lehman Brothers" und nicht "Lehman Sisters" geheißen habe. Frauen "könnten es" aber, wenn man sie nur lasse, betonte Wurm und nannte u.a. Maria Schaumayer und Brigitte Ederer als Beispiele. Frauen sollten daher gefördert und nicht behindert werden. Von der von Frauenministerin Heinisch-Hosek mit den Sozialpartnern ausgehandelten Maßnahmen zur Herstellung von Einkommenstransparenz erwartete sich Wurm mit Blick auf Schweden eine positive Entwicklung: Während die Einkommensdifferenz in Österreich bei 18 % liege, sei sie in Schweden – mit Einkommenstransparenz – bei etwa 6 %. Frauen, richtig eingesetzt, würden auch das BIP erhöhen, betonte Wurm und forderte ausreichende Kinderbetreuungsplätze und ganztägige Schulformen. Der daraus resultierende Effekt von höheren Geburtenraten käme auch dem Pensionssystem zugute, betonte Wurm und fasste zusammen: "Gleichberechtigung ist kein Luxus für gute Zeiten!"

2010-06-16

 

die Rede zum download
XXIV GP-Nationalrat-069 NR-A - 10-10-52
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KEINE Einsparungen durch LR Zoller-Frischauf bei Fraueneinrichtungen

"Die zuständige ÖVP-Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf hat drei feministischen Einrichtungen die Förderung in der Höhe von 14.500 € gestrichen. Für die Frauenvereine ein überlebenswichtiger Beitrag, für das Land Tirol ein geradezu lächerlicher Betrag, wenn man sich ansieht, dass etwa für einen Landesfestumzug 1,3 Millionen Euro locker gemacht wurden". "Frau Zoller-Frischauf vertritt als Landesrätin alle Tirolerinnen und es ist ihre demokratiepolitische Verpflichtung auch Vereine zu fördern, die nicht ins traditionelle Frauenbild passen".

 Bekannt sind bis jetzt Subventionsstreichungen für das FrauenLesbenZentrum, ArchFem (feministisches Archiv und Frauenbildungsprojekt) und kinovi[sie]on (eine feministische Kulturinitiative, die monatlich Filme von Regisseurinnen zeigt). "Gekürzt wurden Gelder für Vereine, die sich emanzipatorischen Fragen widmen. Ich möchte von Zoller-Frischauf wissen, welchen Frauenprojekten sonst noch Geld gestrichen wird und welche Initiativen dem Land Tirol Förderungen wert sind".

 Ich weisse darauf hin, dass etwa die autonome Frauenbewegung immer wieder wichtige frauenpolitische Themen öffentlich gemacht hat. Da es immer Politikerinnen gab, für die Meinungsvielfalt und Überparteilichkeit keine Schlagwörter waren, konnten wichtige Anliegen, wie die Errichtung von Frauenhäusern oder die Enttabuisierung von Gewalt gegen Frauen durch die Bildung von parteiübergreifenden Koalitionen umgesetzt werden.

 

2010-04-01

Karriere jetzt: Weiter auf der Leiter!

 

Weil Frauen immer noch bei ihren Karrierechancen an eine gläserne Decke stoßen, starten die SPÖ-Frauen in ganz Österreich die Kampagne „Karriere jetzt: Weiter auf der Leiter!“.

 

 

Worum geht’s?

 

Einkommensschere wird größer bei steigender Bildung

Obwohl Frauen gut ausgebildet sind, schützt sie das nicht vor ungleicher Bezahlung. Die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen wird bei steigender Bildung sogar noch größer: Mit Pflichtschulabschluss verdienen Frauen um 2 Euro weniger in der Stunde als Männer, bei Akademikerinnen beträgt die Schere schon 6 Euro. 

 

Feindbild Karrierefrau?

Dazu kommt, dass das Wort „Karrierefrau“ immer noch einen „bitteren Beigeschmack“ hat. Gerne sieht Mann gesellschaftlich die Rolle der Frau so: Sie hält die Karriereleiter und er steht ganz oben.

 

Forderung Halbe-Halbe!

„Wir wollen gleiche Chancen für Frauen, das heißt Halbe-Halbe sowohl im Berufsleben als auch in der Familienarbeit“, so die Vorsitzende der SPÖ Frauen Tirol NRin Gisela Wurm: „nur wenn Männer Halbe-Halbe machen, haben Frauen ganze Chancen.“

 

2010-03-19

Ein bisschen Halbe/Halbe reicht nicht

Wenn Frauen und Männer gefragt werden, was sie von Halbe/Halbe halten, wissen erstaunlicherweise alle, wovon gesprochen wird. Die Kampagne Halbe/Halbe der Frauenministerin Helga Konrad ist zwar schon 15 Jahre her, hat aber von der Begrifflichkeit her nachhaltige Wirkung gezeigt. Warum die SPÖ Frauen Tirol den Slogan wieder aufgreifen, erklärt die Vorsitzende NRin Gisela Wurm: „ Wir sind noch immer weit weg von Halbe/Halbe, in manchen Bereichen waren wir sogar schon weiter, wie zum Beispiel beim Frauenanteil im Parlament. Bei der Lohnschere und in Führungspositionen ist noch wenig passiert, während die Frauen bei Schul- und Studienabschlüssen die Männer nicht nur eingeholt, sondern sogar überholt haben. Die Frauen haben ihre Hausaufgaben gemacht, das schlägt sich aber immer noch nicht in einer gerechten Teilhabe am Arbeitsmarkt nieder. Deshalb geht es immer noch um Halbe/Halbe. Die Hälfte der öffentlichen Welt den Frauen und die Hälfte der privaten Pflichten den Männern!“

 

2010-03-05

Trauer um eine ganz Große

Johanna Dohnal war der Inbegriff des Kampfs um mehr Frauenrechte

 

„Johanna Dohnal war die Vorkämpferin für Frauenrechte schlechthin. Durch ihr Engagement ist Österreich ein gutes Stück gerechter und demokratischer geworden“. „Johanna hat es nicht leicht gehabt, weder innerparteilich noch in Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen im Parlament. Trotzdem ist es ihr mit großer Beharrlichkeit und Durchsetzungskraft gelungen, entscheidende Weichen für die Österreicherinnen zu stellen und das gesellschaftliche Bewusstsein für die Rechte von Frauen zu schärfen“. Unterstützung, Kraft und Rückhalt fand Johanna Dohnal in der autonomen Frauenszene und in der SPÖ-Frauenorganisation, deren langjährige Vorsitzende sie war. Die österreichischen Frauen haben ihr viel zu verdanken. „Mit Johanna Dohnal haben wir eine große Frau verloren“.

16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt machten die SPÖ Frauen Tirol mit ihrer Vorsitzenden NRin Gisela Wurm am 25. November mit einem Schweigemarsch in der Theresienstraße auf die erschreckenden Zahlen zur häuslichen Gewalt und wichtige Maßnahmen zum Schutz der Opfer aufmerksam.

 

In Österreich wird jede fünfte in einer Beziehung lebende Frau von ihrem Ehemann oder Lebensgefährten misshandelt. Die Exekutive muss im Schnitt 18 Mal pro Tag eingreifen, um gewalttätige (Ehe-)Männer aus der Wohnung zu weisen bzw. ihnen die Rückkehr zu verbieten. Von 37 ermordeten Frauen in Österreich im Vorjahr wurde die Hälfte davon im Familienverband getötet. Sie lebten also mit den Tätern unter einem Dach. Auch interessant: Keine einzige Frau wurde im Jahr 2008 von einem ihr komplett Unbekannten oder einer Zufallsbekanntschaft umgebracht.

Die Betretungsverbote im Jahr 2008 erreichten in Tirol mit 368 eine neue betroffen machende Rekordzahl. Laut Auskunft des Gewaltschutzzentrums gab es 2009 bis Ende September bereits 275 Betretungsverbote, sodass erwartet werden muss, dass die Gesamtzahl für 2009 noch höher sein wird.

Die Bundesregierung hat als einen wichtigen Schritt zur Bekämpfung von Gewalt in der Familie und im sozialen Nahraum das zweite Gewaltschutzgesetz verabschiedet, das im Juni 2009 in Kraft getreten ist.

Die Einstweilige Verfügung wurde von drei auf sechs Monate verlängert. Der Täter kann dadurch von der gemeinsamen Wohnung sechs Monate weggewiesen werden. Damit wird Betroffenen mehr Chance gegeben, aus der Gewaltbeziehung auszusteigen. Das Betretungsverbot wurde von zehn auf 14 Tage verlängert.

Mit dem neuen Straftatbestand für „Fortgesetzte Gewaltausübung“ werden nun nicht nur Einzeltaten zur Beurteilung herangezogen, sondern mehrere Taten zusammengefasst. Dadurch wird der Strafrahmen erhöht. Opfer haben nun auch das Recht auf psychosoziale Prozessbegleitung im Zivilverfahren.

Als weiteres Mittel gegen Gewalttäter unterstützt Gisela Wurm den Vorschlag der Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, elektronische Fußfesseln für Gewalttäter einzusetzen. Das sollte die Gewalttäter betreffen, die sich nicht an das Betretungsverbot halten. „Um Gewalttäter von ihren Opfern fernzuhalten, muss uns jedes Mittel recht sein“, so Gisela Wurm abschließend.

 

2009-11-25

Eine Liste mit Kontaktinformationen für betroffene Frauen

 

Gewaltschutzzentrum (Museumstraße 27/3, 6020 Innsbruck, Tel.: 0512 57 13 13)

Frauen gegen Vergewaltigung (Tel.: 0512 57 44 16)

Frauenhelpline gegen Gewalt (Tel.: 0800 222 555)

Tiroler Frauenhaus (Tel.: 0512 342112)

Frauenzentrum Osttirol (Schweizergasse 26, 9900 Lienz Tel.: 04852 67 193)

Frauen helfen Frauen (Museumstraße 10, 6020 Innsbruck Tel.: 0512 58 09 77)

DOWAS für Frauen für wohnungs- und arbeitssuchende Frauen (Adamgasse 4, 6020 Innsbruck Tel.: 0512 56 24 77)

EVITA Mädchen- und Frauenberatungsstelle (Oberer Stadtplatz 6, 6330 Kufstein Tel.: 05372 63616)

B.A.S.I.S. Zentrum für Frauen im Außerfern (Obermarkt 3/2, 6600 Reutte Tel.: 05672 726 04)

KIZ - Kriseninterventionszentrum Hilfe für Kinder und Jugendliche in Not (Pradlerstraße 75, Hofeinfahrt, 6020 Innsbruck, Tel.: 0512 58 00 59)

KISZ – Kinderschutzzentrum Innsbruck (Schöpfstraße 19 6020 Innsbruck Tel.: 0512 58 37 57)

Bezirkstag in Kufstein

Die Frauen und die Krise

Betriebsbesuch Anita Moden Betriebsbesuch Anita Moden

 

Mit Schrecken lesen wir die Nachrichten über Rückgänge im Tourismus und Probleme im Handel“, zeigt sich die Landesfrauenvorsitzende der SPÖ Frauen Tirol NRin Gisela Wurm bei einem Betriebsbesuch in Kufstein alarmiert, „das bedeutet nämlich, dass die Krise die Bereiche erreicht hat, in denen viele Frauen arbeiten und nicht einmal gut verdienen.

Frauen in Tirol verdienen im Schnitt 1630 Euro brutto gegenüber den Tiroler Männern mit 2445 Euro. Generell sind die Löhne in Tirol im Bundesvergleich an vorletzter Stelle.

Laut AMS zeigen die neuesten Arbeitslosenzahlen, dass die Einschnitte im Tourismus und im Handel begonnen haben. „Mit einem Durchschnittslohn für Frauen einkaufen zu gehen, ist kein Vergnügen mehr. Die Lohnschere geht immer weiter auf. Da darf nicht länger untätig zugeschaut werden und die Krise darf nicht der Vorwand sein, Frauen vom Arbeitsmarkt zu verdrängen. Frauen „verdienen“ mehr!“, so die Vorsitzende der SPÖ Frauen Tirol NR.in Gisela Wurm.

 

Im Bereich der wirtschaftlichen Teilhabe von Frauen befindet sich Österreich laut „Global Gender Gap Report 2009“ erst an Platz 103.

Es besteht hier großer Nachholbedarf, dem von Seiten der Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek mit dem einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeld, der Einkommenstransparenz und entsprechender Berufsberatung für Mädchen entgegengewirkt wird.

 

2009-11-16

Starkes Land braucht starke Frauen

In der Bezirksfrauenkonferenz von Innsbruck-Stadt am 6. November 2009 wurde NRin Gisela Wurm mit nahezu 100% als Bezirksfrauenvorsitzende wiedergewählt.

Als Nationalrätin, als Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin der SPÖ im Parlament und auch als Landesfrauenvorsitzende macht sie sich seit Jahren für bessere Positionen und angemessene Einkommen für Frauen stark. Angesichts der Krise sind die Forderungen der Frauen besonders aktuell, weil die Gefahr besteht, dass sie vom Arbeitsmarkt verdrängt werden und alte Rollenmuster wieder aufleben.

Das zu verhindern versucht auch die politisch unabhängige Frauenplattform, die seit Frühling zusätzlich gegründet wurde, um Frauenanliegen über Parteigrenzen hinweg zu vertreten. Der Name der Plattform ist Programm: „Starke Frauen - starkes Land“ und die Vorsitzende ist auch hier NRin Gisela Wurm.

 

2009-11-09

Besuch beim Sozial-ökonomischen Betrieb ISSBA

Nationalrätin Mag. Gisela Wurm besuchte im Rahmen eines Besuchstages in Imst den sozial-ökonomischen Betrieb ISSBA in Imst, Brennbichl. Dieser Vorzeigebetrieb besteht seit nunmehr 20 Jahren.

Geschäftsführer Thomas Jascha führte die Besucher durch die Werkstätten und zeigte ihnen den hauseigenen Second-Hand-Shop, wo auch fleissig eingekauft wurde.

Mit dabei waren: Gerhard Schneider, Ulrike Ernstbrunner, Gabriela Schroffenegger, Margreth Thurner und Irmgard Mark

 

12.10.2009